E-Bass lernen online – Kostenloser Einsteigerkurs
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Rock & Pop E-Bass
Lektion 18 Kapitel -
Lektion 29 Kapitel
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008 Die rechte Hand
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009 Wechselschlag auf der E-Saite
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010 Wechselschlag auf den übrigen Saiten
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011 Grundlagen beim Üben
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012 Abdämpfen der Saiten
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013 Abdämpfen der Saiten mit der linken Hand auf der Zählzeit (4)
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014 Abdämpfen der Saiten mit der rechten Hand
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015 Spielen und Abdämpfen im fließenden Wechsel
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Zusammenfassung Lektion 2
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008 Die rechte Hand
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Lektion 35 Kapitel
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Lektion 45 Kapitel
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Aufgaben 12 Tests
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Lektion 54 Kapitel
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Lektion 68 Kapitel
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Aufgaben 22 Tests
001 Einleitung: Eine kurze Geschichte des E-Bass
„Um als Bassist erfolgreich zu sein, muss man nicht unbedingt außergewöhnliche Sachen spielen, sondern einfache Sachen außergewöhnlich gut.“
Kurze Geschichte des E-Bass:
Der E-Bass ist ein relativ junges Instrument, dass in seiner Evolution eine sehr schnelle Entwicklung erfahren hat.
Starten wir mit den Basics: Wir befinden uns im Jahr 1951 im amerikanischen Kalifornien. Man muss sich vorstellen, welche Bedürfnisse Musiker zu jener Zeit hatten. Kontrabassisten waren dazu verdammt, ausschließlich Grundtöne zu spielen. Ensembles mit Schlagzeug und Bläsern waren einfach zu laut, der akustische Bass hatte keine Chance, sich dagegen durchzusetzen. Außerdem waren die voluminösen Instrumente schwer zu transportieren.
Nun gab es in Anaheim einen Radiotechniker, der die Probleme der Musiker kannte und Willens war, sie zu lösen Sein Name war Leo Fender.
Fender entwickelte mit dem Precision-Bass den ersten E-Bass mit massivem Holzkorpus. Sein E-Bass war ein sofortiger Erfolg und der neue Sound sollte von da an die Rock- und Pop-Musik prägen.
Stilistische Entwicklung:
Bemerkenswert ist, dass Konstruktion und Herstellungsweise des E-Basses sich bis heute kaum verändert haben. Ganz im Gegensatz zur Spielweise, die sich in kurzer Zeit rasant entwickelt hat:
Vom begleitenden Grundtonschrubber über den wild groovenden Motowner, den in ausufernden Chromatizismen schwelgenden Be-Bopper weiter über den slappenden Soul-King Larry Graham hin zu Mark King, nimmermüde werdenden Latino-Movern, den abgeklär- ten L.A.-Studio-Muckern, coolen Marcus-Miller-Klonen, tappend verzerrten Billy Sheehans und hypervirtuosen John Patituccis und, und, und, hat sich der E-Bass im Laufe weniger Jahrzehnte weit nach vorne spielen können.